Wieso muss man eigentlich jemandem, der schon am Boden liegt, weiterhin Tritte schenken? Na ja, denkt man sich, machen halt nur unsoziale Menschen, denen es nicht besser gelehrt wurde. Leute, die sowieso nur prügelnd durch die Gegend ziehen... Hmm...
Oder etwa doch nicht? Denn Herr Steinhöfel macht wohl auch gerne auf "wir treten mal noch einmal rein, wenn er schon fertig ist, diesmal richtig hart". Danke aber auch. Muss doch jetzt echt nicht sein, besonders wenn es mehr oder weniger unglücklich zu Stande kam und auch sofort wieder beseitigt wurde. Leute, wir wollen doch net eskalieren, echt jetzt.
Dieses Mal ging es um einen, zugegeben, blöden Beitrag vom vergangenen Donnerstag (14.09.2006), mit dem ich auf den am Abend folgenden Beitrag zum Stand der Dinge des Projekts “Nikolaus” verweisen wollte.
Ein Bild von Steinhöfer und Rainersacht "fragte im Stil von “Wer wird Millionär?” wie der Abgebildete aussähe."
Über die folgenden Ereignisse vergass ich den Beitrag und bekam auch nicht mit, dass ein Leser einen Kommentar abgab, in dem er weitere Antwortmöglichkeiten auflistete - allerdings nur in Bruchstücken. Man kann sich dass so vorstellen, dass der Kommentator “Mi…ck” schrieb und möglicherweise “Miststück” meinte.
Also bisher wie gesagt eher ungeschickt und unglücklich, das ganze. Geschämt wird sich schon für den Beitrag, der Kommetar ist halt leider unbeachtet gewesen, denn ok war er (natürlich) nicht. Doch das Schlimme an der ganzen Sache ist etwas anderes. Nämlich die Abmahnung selbst, bzw. der Gegenstandswert etc. (schon wieder!)
Die Abmahnung sagt nun a) dass das Veröffentlichen des Bildes die Persönlichkeitsrechte des Mandanten (das wird der Steinhöfel sein…) verletzt und b) dass der Kommentar irgendwie nicht okay war und ich dafür hafte. Und dann kommt wieder der Hammer: Der Gegenstandswert, auf dessen Grundlage die Kanzlei Steinhöfel ihre Kostennote berechnet, hat der Herr Höbelt (bestimmt in Absprache mit seinem Kollegen…) auf utopische 40.000 € festgesetzt!
Scheint aber diesmal doch etwas besser ausgehen zu können. Denn:
Zufällig fand ich wenig später diesen Beitrag auf “Mein Parteibuch”, durch den ich das Urteil des AG Frankfurt/Main vom 10.02.2006 kennen und lieben lernte, dass dankenswerter Weise auf der Website der Kanzlei SEWOMA® zum Nachlesen abgelegt ist.
Und außerdem, für Kommentare gilt weiterhin - noch - das hier!
Wobei auf der anderen Seite das Gericht damit argumentieren könnte, dass auf Rainersacht durch diese Art von Beitrag schon fast die negative Art der Kommentare provoziert wird... nicht einfach die Sache. Na ja, jetzt ist ein Anwalt dran.
PS. Dem rené wurde auf die E-Mail, die das Nerdcore-Hauptquartier verließ, geantwortet. Sehr lesenswert, auch ok. Das Problem bleibt weiterhin die Kostennote... Aber das ist wohl eine andere Baustelle.
Das wurde dann in einer weiteren Antwortmail auch so zugesetzt:
Deweiteren drängt sich langsam der Verdacht auf, der Rainer soll so langsam finanziell fertiggemacht werden:
http://www.rainersacht.de/2006-09/steinhofel-again.phpSeit wann tritt man Menschen, die am Boden liegen?
Danke nochmal für die ausführliche Antwort…
Und unterdessen wird auf eine andere E-Mail von rainersacht.de ein bisschen geantwortet und näher eingegangen.
to be continued, aber wie?
Ich lasse das Thema vorerst auch so stehen. Bis halt wieder etwas hieb- und stichfestes vorliegt
stay tuned - oder wie auch immer das heißt und so. Das Leben wäre aber auch so viel besser ohne diesen ganzen Scheiß hier, echt jetzt ![]()