Ach ne, echt jetzt? BenQ mag in Deutschland nicht mehr so recht. Na ja, irgendwie war das ganze mit BenQ und Siemens Mobile nie wirklich toll gelaufen...
Die deutsche Niederlassung von BenQ Mobile wird in den nächsten Tagen Insolvenz beim Amtsgericht München beantragen. Grund dafür ist, dass BenQ als taiwanischer Mutterkonzern weitere Finanzhilfen eingestellt hat. Davon sind die Standorte München, Kamp-Lintfort und Bocholt einschließlich der rund 3.000 Mitarbeiter betroffen. (golem.de)
Achso, die Handys kaufen wird man bestimmt weiterhin hier können. Denn:
BenQ plant sein globales Geschäft mit Handys der Marke BenQ-Siemens fortzusetzen und wird dazu sowohl seine bestehenden Forschungs- und Entwicklungs-, als auch Fertigungskapazitäten in Asien weiter nutzen. (golem.de)
Was deutsche Unternehmen - also jetzt so mehr oder weniger reine deutsche Unternehmen - tun, können ja die anderen auch. Seltsam aber trotzdem irgendwie... wobei, hätte man schon vorher wissen können. Da wird eingekauft, man merkt dass es nicht so läuft wie es soll - bestimmt auch viel zu teuer und so - und man verkrümmelt sich halt dahin, wo es billiger ist. Verkauft wird dann aber weiterhin hier, Geld verdienen kann man ja gut. Ach ja, war ja schon immer so ![]()
Für Siemens ist das super gelaufen in der Hinsicht. Ein Problembereich mit der Mobilsparte konnte ganz dolle billig verkauft - mehr oder weniger, tralala - und man konnte sich ganz sozial geben. Denn die Mitarbeiter haben eine Beschäftigungsgarantie für ein Jahr erhalten. Und na ja... das Jahr ist vorbei, yay
Aber nicht mehr das Bier von Siemens.
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