Schlüsselwort(e): kontraproduktiv

Stop, Hummer-Time!

6.Juni 2008 . Angels Sin

Gerade auf RTL - im Nachtjournal:

Warum der Hummer nicht geblieben ist? Weil er hässlich und...

MOMENT!

Wat bitte, hässlich? Wer hat denn den Text für den Sprecher geschrieben? Eine Frau?
Man kann ja immerhin vieles über den Hummer sagen, aber doch nicht, dass er hässlich ist. Vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber NICHT hässlich. Leute bitte, was 's das denn?!

Oi RTL, das ist kontraproduktiv euren Quoten, wenn ihr die Männer so verjagt ;D

... nun ja, wohl ein Männertraum weniger bald, der Hummer eine aussterbende Spezies (oder ein Teil einer sterbenden Spezies... oder eine Spezies einer aussterbenden Gruppierung... ach, was auch immer :rolling:)... da sieht man es mal, nicht immer hilft einem die Größe sonderlich viel. Wobei man das ja schon bei den Dinosauriern gesehen hat :>>

Ja ok, der Hummer für zu Hause schaut in einigen Ausführungen schon etwas blöde aus. Aber hallo, hässlich? Also wirklich...?!

Ja ok ok, der Hummer in pink ist hässlich. Ko' ja auch nur eine Frau auf so eine Idee kommen... oder so *duckwegrenn*

tags :: autohummerseltsames

Es hätte alles so anders sein können

13.Mai 2008 . Angels Sin

Denn nicht jedes Design, an das ich mich gemacht habe, um es hier online zu bringen, wurde auch von mir fertig gestellt. Man könnte sagen, ich bin faul (nicht fail - obwohl das auch manchmal)... aber im Nachhinein denkt man sich ja auch immer, dass man es sowieso hätte noch besser machen können. Wohl mit ein Grund, warum auch der Drang immer besteht, ein bereits längere Zeit etabliertes Design irgendwann wieder durch ein neues zu ersetzen. Soll ja auch nicht schlecht sein, hat der Besucher immer mal wieder was neues zu gucken. Obwohl auf der anderen Seite viele ja meinen, dass das kontraproduktiv des Wiedererkennungswertes ist. Nya auch egal :>>

Auf jeden Fall habe ich in den untiefen meiner Festplatte mal alles zusammengesucht, was sich noch so an Entwurfsleichen für mein Design finden lies. Leider sind die allerersten Designs meines Blogs wohl für immer weg, da ich damals noch nicht mit Entwürfen gearbeitet habe (man könnte sagen, ich hab damals einfach am offenen Herzen herumoperiert *cough*) und archive.org zu blöd für unsere CSS-Dateien ist, wie es scheint :D

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Diskutieren mit Bedacht

24.März 2008 . Angels Sin

Die Menschen, die mich persönlich kennen - im Internet ist das so eine Sache, da funktioniert das Szenario selbst jetzt nicht direkt - wissen, dass ich nicht oft diskutiere beziehungsweise mich in Streitereien - wenn es schon soweit gekommen sein mag - einmische. Da mögen die Meinungen noch soweit von meiner eigenen Überzeugung entfernt sein oder diese meinem Wissen nach falsch erscheinen - ich diskutiere ungern.
Liegt aber meistens einfach daran, dass ich mich vorher doch gerne mit dem Thema nochmal genauer befassen möchte, bevor ich in eine verbale Schlacht ziehe. Der Gedanke, mit (gefährlichem) Halbwissen herum zu hantieren ist für mich keine Option. Bei den meisten Themen, in denen eine Diskussion für einen selbst in Frage kommen kann, existiert ja durchaus ein Grundwissen - und dieses mag oft genug durchaus beeindruckend sein. Doch ist man trotzdem auf eine Diskussion oft nicht vorbereitet, hat bestimmte Zusammenhänge nicht mehr im Kopf oder ist einfach aus der Thematik etwas raus wegen anderen Dingen - eine unschöne Sache, wenn man sich dann doch auf eine Diskussion einlässt.

Und viel zu oft habe ich das Gefühl, dass es anderen nicht so geht. Die gehen einfach drauf los - bildlich gesprochen - und fetzen sich die verbalen Ergüsse zu. Zugegeben ist meine Einstellung auch nicht das gelbe vom Ei - immerhin ist die ein bisschen kontraproduktiv für Diskussionen *hust*. Trotzdem kriegt man das Gefühl nicht los, dass viele vor einer Diskussion sicher gut daran getan hätten, sich noch einmal (oder zum ersten mal sachlich) mit einem Thema zu beschäftigen. Aber leider ist der gemeine Mensch so (ich ja auch) - er hat eine Meinung zu allem und jedem, egal wie gut er bei dem Thema "bescheid" weiß. Doch gerade draum halte ich meistens erstmal meine Fresse. In vielen Fällen ist man sich nämlich gar nicht sicher, ob man überhaupt "richtig informiert" ist. Auch so ein Gedanke, an den ich mich nicht gewöhnen könnte.

Tja, und was ist? Ich habe diese ehrenhafte Einstellung und kritzel trotzdem meine Klowand hier ungehindert und vor allem wider jedem Verstand einfach so mit lauter Zeugs voll :D Tja, so sind die Menschen - sie können sich noch so viel vornehmen oder noch so ehrenvolle Eigenschaften haben (oder darauf hoffen, dass sie diese haben), am Ende macht man trotzdem wieder alles anders irgendwie :>>
Und sei es im virtuellen Raum!

Mich besticht übrigens das Gefühl, dass ich hier eigentlich auch von "Stammtischgesprächen" schreiben könnte, wäre aufs selbe hinausgelaufen. Aber man will ja dann auch nicht gleich alle Stammtisch-Mitglieder über einen Kamm scheren. Dazu müsste ich mich erstmal mit dieser Thematik näher befassen - aber Kneipen mit typischen Stammtischen (funktionieren solche eigentlich noch nach den ganzen Anti-Raucher-Gesetzen in Kneipen?) sind nicht so mein Ding. Also bin ich einfach ruhig :>>

Kategorien: as.dailywelt um uns

Lange Nächte, danke Vox

15.Dezember 2006 . Angels Sin

CSI-Nächte auf Vox sind nicht unbedingt gut gegen Müdigkeit. Da laufen wirklich viele Folgen in einer Nacht, also dat kann nicht gut sein, wenn man am nächsten Tag früh raus muss :D Auf der anderen Seite... CSI halt... man schaut und vergisst die Zeit. Was soll's. Es ist jetzt 4:15 Uhr und eine Folge läuft noch, yay XD

Achso... liebe Vox-Werbeplaner (oder wie auch immer). Diese beschissenen Telefonsex-Werbungen zwischendrin sind der Atmosphäre sehr kontraproduktiv anzurechnen. Da gibt's nicht viel zu erzählen, sie sind scheiße und unnötig... ach stimmt, da kriegt ihr ja Geld für >:-[

PS. Über CSI-DVDs würde ich mich ja tierisch freuen *hust*...

Tags: alltagcsifernsehensinnfrei
Kategorien: filmwelten und tv

Skandal! Jeder zweite Jugendliche sieht Pornos auf PC

30.November 2006 . Angels Sin

Na ja ok, bei chip.de heißt es eher Jeder dritte Jugendliche sieht Handy-Pornos, kommt aber letztendlich auf's selbe hinaus, finde ich. Denn jetzt hier so sehr auf das Mobiltelefon zu schlagen ist meiner Meinung nach gelinde gesagt Schwachsinn. Es ist ähnlich wie mit Killerspielen - dass sie es haben ist jetzt nicht von Bedeutung, sondern warum die Jugendlichen die Pornos haben und da scheinbar gar nichts dagegen passiert, das ist die Frage. Verbote fordern ist eine Sache - aber das ist schon fast immer kontraproduktiv gewesen. Würde die Sache hier auch nicht besser machen.

Die provokante Forderung nach dem „Handy ab 18“ wurde auf den Medientagen Nord von den Experten allerdings abgelehnt: Auch Vertreter von Kinder- und Jugendschutzorganisation stellten fest: „Verbote nützen nichts“. Es müssten klare Grenzen gezogen und Gespräche gesucht werden.

Immerhin... erkannt und hoffentlich bald gebannt. Nichts gegen Pornos, aber hier ist die Rede von erst 12 Jahre alten Kindern - auch wenn wir in Deutschland mit Sex so überhaupt keine Probleme zu haben scheinen, man kann's auch übertreiben ;)

Übrigens ist die Überschrift von chip.de sehr bescheiden gewählt. Ich meine, Handy-Pornos sind nicht gerade der Renner, sicher nur für Freaks geeignet. Schon eine sehr seltsame Vorstellung...

Oh ja, machs mir mit der Fünf... oh ja, Raute Raute Raute Stern... JAAAA... Woah, das war geil... aber jetzt ist mein Akku leer...

Kategorien: welt um uns

Unister und Dittes haben sich geeinigt

9.Oktober 2006 . Angels Sin

Falls es noch jemand nicht mitbekommen hat, so ganz nebenbei. Die Sache mit Unister und dittes hat sich erledigt. Es gibt halt Unternehmen, die eigentlich schon in Ordnung sind und lernresistente bzw. aggressive. Unister gehört zur ersten Kategorie :)

Ich habe mich am gestrigen Donnerstag mit Anja Kazda, Pressesprecherin von Unister, unterhalten. Es hat mich gefreut, dass Unister auf eigene Initiative nun das Gespräch gesucht hat. Ziel war es, unsere Kommunikationsschwierigkeiten zu analysieren.
Wir sind wirklich weit gekommen und der Streit ist somit beigelegt.

Geht doch. So hat zumindest dieser Fall die Blogosphäre mit einem Happy End verlassen. Muss ja nicht immer in Schlammschlachten enden, zum Glück.

Mir war es wichtig noch mal zu hören, dass Unister die Sicherheitslücke, die damals ja umgehend geschlossen wurde, bestätigt, sodass ich die Datensätze jetzt endgültig löschen konnte. Unser letztes Gespräch hat gezeigt, dass Unister partnerschaftlich handelt und an einer offenen Kommunikation interessiert ist.

Das ganze dann bei Ditte himself :D

Danke für die Information *bang*

30.September 2006 . Angels Sin

hasta la vista, baby

Man kann als Unternehmen, das im Internet etwas betreibt, auf eine Meldung von Sicherheitslücken verschieden reagieren. Da gibt's die Möglichkeit, zum Beispiel dem Melder zu danken, die Lücke so schnell wie möglich zu schließen und wieder Ruhe einkehren lassen. Manche verlangen für diese Dienste - also das finden von Sicherheitslecks - sogar Geld. Wenn da ein Tipp von kostenlos kommt, kann das einem Unternehmen eigentlich nur das Liebste sein.
Ein anderer Weg, dieses Problem zu bestreiten wäre, die Sicherheitslücke einfach links liegen zu lassen und so tun, als sei nichts. Bis nicht etwas schlimmes passiert, ist's doch sowieso egal. Wird schon keiner merken.

Die wohl ungünstigste - für das Image des Unternehmens - aber halt doch einfachste ist, dem Melder eine in die Fresse Undankbarkeit zu zeigen. Man bekommt ein Sicherheitsleck von einem externen mit, und der wird eingeschüchtert, nicht dass der da noch etwas im Blog oder so darüber schreibt und das Image des Unternehmens nachhaltig knickt. Nur... dieses Vorgehen hilft dem Image noch weniger, als die Sicherheitslücke einzugestehen und dagegen etwas zu unternehmen. Besonders, wenn man so vorgeht, wie Unister es derzeit gegen Dittes tut.

Probleme gab es am nächsten Tag dann auch, denn der Geschäftsführer von Unister, Thomas Wagner, hat mich angerufen und mich in einem alles andere als freundlichen Ton darauf aufmerksam gemacht, dass ich mich mehrfach strafbar gemacht hätte und man mich mit Klagen überschütten würde, sobald ich einen Beitrag über die Sicherheitslücke oder in irgendeiner Form negativ über Unister berichten würde.

Unister, ganz ehrlich. Das muss doch nicht sein. Auch wenn sie ein paar Tage zuvor erst groß PR gemacht haben eine Pressemitteilung veröffentlichten, dass sie auf Sicherheit viel Wert legen, und das jetzt quasi in Luft zersprungen ist - sowas macht man doch nicht. Ich schreibe auch nichts böses über euch - wieso sollte ich. Ich kenne euch nicht genug. Aber das Vorgehen ist nichts weiter als kontraproduktiv. Sicherheit kann man nicht durch Mundtotmachen erreichen - und wenn ihr einfach den Tipp angenommen hättet, gefixt und eben weiter nichts gemacht hättet, dann wäre alles in Butter. Ein Unternehmen, dem Sicherheit doch wichtig ist. Aber so... ne, da kann man eigentlich nur mit dem Kopf schütteln.
Und wieso sollte man sich strafbar machen, wenn man über Tatsachen berichtet - solange die Sicherheitslücke nicht erklärt wird, so das jeder sie ausnutzen kann, who cares? Schade, dass ihr damit versucht zu punkten, dass ihr am langen Hebel sitzt, und nur ein kleiner Student gegenüber ist. Den kann man einschüchtern, ohne Probleme... nur, dass er sich nicht wehren könnte, das nehmt bitte schnell zurück. Geht 1A ;)

Lest die ganze Geschichte bei Dittes.
Falls der Link nicht geht - DDoS-Attacken seit der Meldung, weshalb manchmal der Blog nicht geht, eine Verbindung mit Unister und den Attacken gibt es nicht! - hier ein Mirror.

Und George merkt auch an, was mir durch den Kopf gegangen ist, sofort nach dem Lesen des Artikels:

und noch eine anmerkung: wenn ich davon kenntnis erlangen würde, dass ein unternhemen meine kundendaten nicht so schützt wie es mir zugesagt wurde, wäre das auch eine grundlage zu klage, oder?

Die Einschätzung von Robert bei Basic Thinking kann ich auch nur unterschreiben, denn das Unternehmen nimmt durch so ein Vorgehen wirklich mehr Schaden, als die Sicherheitslücke einzugestehen und sie zu fixen. Ich mein, wir User sind das mit den Lücken und Lecks inzwischen gut und gerne gewohnt, ein schnelles fixen lässt uns am Ende wieder ganz gut schlafen, also was soll das?

Was Unister angeht: Wenn die Aussagen von Andreas den Tatsachen entsprechen, wovon ich ausgehe, kann ich die Reaktion des Chefs von Unister absolut nicht nachvollziehen. Erstens entzieht sich damit ein Web-Startups jeglicher Kundenunterstützung und zweitens muss man doch damit rechnen, dass sich das wie ein Lauffeuer ausbreiten wird. Jeder kann mal einen schlechten Tag haben und mehr als nur laut werden. Aber dann sollte man tief durchatmen, sich vor dem Kunden zehnmal wegen der Lautstärke, dem Tonfall und Drohaussagen verbeugen und hoffen, dass der die Entschuldigung akzeptiert. Alles andere wäre Selbstzerstörung. Ich verstehe das einfach nicht.

Werbung im Blog ist nicht

22.August 2006 . Angels Sin

Ach so... will ich doch irgendwie los werden...
Werbung hier in meinem Blog ist nicht. Warum? Weil ich hier nicht schreibe, um Geld zu verdienen - wäre natürlich super - habe den Blog hier einfach nicht für diesen Zweck aufgebaut. Und ich schreibe auch, um gelesen zu werden - den Dialog mit den Lesern führen zu können (irgendwie... wenn mal jemand mitmachen würde ^^ ) - und irgendwo eine Plattform haben, in der ich meine geistigen Ergüsse loswerden kann. Werbung ist dem kontraproduktiv. Darum keine Werbung hier. Nicht jetzt, nicht später. Gar nicht.
Wer aber Werbung laufen lässt auf seinem Blog, wird von mir trotzdem weiterhin gelesen - wenns mich interessiert natürlich. Warum auch nicht. Jedem das seine :D

EDIT: Verdammt... warum vergesse ich zur Zeit andauernd den Titel des Beitrags :grml: Ist ja echt schrecklich. Ich markier mir das Titelfeld jetzt gleich komplett rot und blinkend. Vielleicht verpenne ich das dann nicht mehr >:(

tags :: bloggingwerbung
Kategorien: blogwelt um uns

Das Sitzenbleiben soll sitzen bleiben

21.Juli 2006 . Angels Sin

Mein Blogger-Kollege Chibi findet es "ein bisschen lächerlich". Ich auf der anderen Seite einen guten Schritt in die richtige Richtung, wenn man den Rest drumherum ebenfalls ändern würde.
Aber beim Sitzenbleiben anfangen würde nichts bringen, denn die Mädchen und Jungen, die hätten sitzenbleiben müssen, jetzt aber doch weiterkommen dürften, bekommen das Wissen im Nachhinein - im unseren Bildungssystem wie es jetzt besteht - weiterhin nicht nachgereicht, was gefährlich sein kann. Dazu müssen erst einmal die Grundprobleme gelöst werden, welche unter anderem überforderte Lehrer, zu große Klassen - also zu wenig Schulen/Kapazitäten - und eindeutig falsche Lehrpläne in vielen Bereichen sind. Erst dann darf - meiner Meinung nach - das Sitzenbleiben auch ruhigen Gewissens abgeschafft werden, denn die Förderung der einzelnen Schüler, die Probleme haben, ist dann auch wirklich gewährleistet.

Das Sitzenbleiben musste ich persönlich nie erfahren, habe aber natürlich auch in meiner Klasse viele, wirklich viele Freunde und Mitschüler erlebt, die es getroffen hat. Und ich kann nicht wirklich sagen, dass es bei den meisten Fällen etwas wirklich bahnbrechendes gebracht hat. Die meisten haben einfach die Tests schon gekannt, wussten was Sache ist, aber der Stoff - wenn ich das so nennen darf - der ist mit Sicherheit nicht wirklich tiefgehend in das Wissen dieser Schüler eingegangen. Auch ist es so, dass Sitzenbleiben sehr schnell demotivieren kann. Demotivation kann zu noch schlechteren Ergebnissen in der Schule führen, würde also Kontraproduktiv zu dem sein, was damit eigentlich verfolgt wird.

Das Fazit beim Stern-Artikel kann ich für meinen Teil somit auch auf jeden Fall stehen lassen - ist er ja im Grunde auch das, was ich hier geschrieben habe:

Für die meisten Sitzenbleiber hieße die bessere Alternative: individuelle Förderung. Dazu müssen Lehrer die Stärken und Schwächen jedes Schülers analysieren, individuelle Lehrpläne für sie aufstellen und sie bei Bedarf verpflichten, an Förderkursen teilzunehmen. Notwendig wären zusätzliche Mittel und Stellen. Und ein neues Denken bei den Lehrern.

Sorry an alle konservativen und/oder traditionsbewussten, aber es ist nunmal so. Nicht alles, was viele Jahrzehnte genutzt wird, muss auch gut sein bzw. der Lösung des Problems förderlich sein. Und beim Sitzenbleiben... mögliche Erfolge darf man guten Gewissens anzweifeln.

Dabei ist das Sitzenbleiben als Institution eine Verschwendung von Zeit und Geld: Denn die Schüler verbessern ihre Leistung nicht, indem sie eine Klasse wiederholen. Das belegen zahlreiche Studien. Und es ist auch noch teuer: 1,2 Milliarden Euro, so errechneten Experten, gibt der Staat jedes Jahr für Wiederholer aus.

In dem Sinne... Die Reformen sind im Bildungsbereich immernoch viel zu schleppend, und das Sitzenbleiben gehört zu den Dingen, die gut und gerne reformiert werden dürfen. Aber bitte nicht erst in Jahrzehnten. Jetzt.

Kategorien: welt um uns
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