AT: テニスの王子様 二人のサムライ The First Game
Genres: Sport. Comedy.
Produktionsjahr: 2005
Episoden: 1 (Movie)






Der Kinofilm zur TV-Serie. Das komplette Seigaku Tennisteam befindet sich an Bord eines Luxuskreuzers. Dort sollen die Jungs gegen die hauseigene Mannschaft eines zwielichtigen Millionärs antreten. Ryoma [Junko Minagawa] trifft auf dem Schiff sogar seinen lang verschollenen Bruder Ryoga [Yuta Yamazaki] wieder, welcher selbstverständlich für die gegnerische Mannschaft antritt. Zusätzlich zum Familiendrama, spielen sich im Hintergrund des Turniers auch noch illegale Wettgeschäfte ab. Die Lage spitzt sich zu, auf Eiji [Hiroki Takahashi] wird sogar geschossen! Schrecklich.

Inhaltsloses Nichts ohne Bedeutung jeglicher Art. Da helfen auch die hübsch gemachten Rückblicke von Ryomas Kindheit nicht, geschweige denn der plötzlich auftauchende und bis dato nie erwähnte Bruder, welcher seltsamerweise auch mehr einem älteren Clon ähnelt. Was mich auf die Idee bringt: Ist Ryoma vielleicht selbst ein Clon? Papa Nanjiroh ein verrückter Wissenschaftler, der eine Armee von Super Tennisspielern züchtet? Hoffentlich. Denn das finale Tennisduell der beiden Brüder kann sich sehen lassen. Flammende Wirbelstürme entzünden das Spielfeld, Naturgewalten prallen aufeinander, es wird unter Wasser gespielt und hoch in der Luft, Ryoma schlägt so brutal zu, dass ihm die Kleider vom Körper gerissen werden. Kein Witz, der Showdown ist übertriebener (und dümmer) als alles, was die Serie je gezeigt hat. Das entschädigt ein bißchen für das inhaltliche Vakuum von zuvor. Allerdings macht es den Film nur unterhaltsamer, nicht besser. Im Großen und Ganzen ist der Prince of Tennis Movie immer noch eine ziemliche Schande für den Rest der Serie. Zugegeben, die breitgetretene Vorlage hatte nach der Hälfte eh ihren Reiz verloren. Ach ja, der Kinofilm ist natürlich ein bißchen besser animiert als die TV-Serie, wirklich schöner sieht das Endprodukt aber trotzdem nicht aus. Musikalisch gibt's diesmal ausschließlich Grütze. Fazit also: Nur sehenswert aufgrund des finalen Spektakels. Da hab ich wenigstens gelacht. Davor weint man aber auch ein bißchen.




Dieser Eintrag wurde am 30.09.2009 um 23:05:00 erstellt und befindet sich in Anime, comedy, sport.
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