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Claes ~ Anime Kritiken und Reviews ~

Voices of a Distant Star Permalink

AT: Hoshi no Koe; ほしのこえ;
Genres: Drama. Romance. Science-Fiction. Action. Mecha.
Produktionsjahr: 2003
Episoden: 1 (OAV)

Hoshi no Koe

Während Noboru Terao [Chihiro Suzuki] auf der Erde bleibt, wird seine Jugendfreundin Mikako Nagamine [Sumi Mutoh] für eine besondere Mission im Weltraum ausgebildet. Die Entfernung der beiden Liebenden beträgt schon bald Lichtjahre, ihr einziger Kontakt sind Textnachrichten, die sie mit Hilfe ihres Mobiltelefons hin- und herschicken. Die Distanz zwischen Terao und Nagamine wird schließlich so groß, dass die losgeschickten Nachrichten letztendlich Jahre brauchen, um ihr Ziel zu erreichen.

Hoshi no Koe

Hoshi no Koe

Nur knapp 25 Minuten dauert Makoto Shinkais kleines Meisterwerk über die Liebe zweier Menschen, die sich immer weiter voneinander entfernen, manchmal jahrelang keinen Kontakt mehr haben und sich dabei trotzdem nie wirklich vergessen können. Während Nagamine im Weltall als Teil der UN-Flotte gegen undefinierbare Feinde kämpf, muss sich Terao dazu zwingen, seinen normalen Alltag ohne Nagamine weiterzuleben. Das nostalgische Mobiltelefon überschreitet dabei fantastischerweise physikalische Grenzen und dient selbst in fremden Universen noch als Kommunikationsmittel. Die Poesie der Geschichte wird schnell greifbar, das romantisch-tragische Gefüge tut seine Wirkung und trägt seine Gefühle gekonnt dem Zuschauer entgegen. Dazu noch die grandiosen Bilder, lichtüberflutete Bildkonstruktionen mit teils wunderschönen Wolkenlandschaften, rein optisch leistet sich Makoto Shinkai überverliebte Detailmotive. Die vereinzelt eingestreuten Mecha-Kämpfe sind allerhöchstens als Randnotiz zu verstehen.

Hoshi no Koe

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Leider wirken die Charaktere manchmal etwas hölzern, der hohe Einsatz von CG funktioniert auch noch nicht ganz einwandfrei und die Animationen sind szeneweise ziemlich dürftig. Verständlich, denn immerhin hat Makoto Shinkai Voices of a Distant Star fast im Alleingang kreiert und in Anbetracht dieses Umstands, ist der Kurzfilm tatsächlich nur als Meisterwerk zu begreifen. Natürlich ist das alles dann doch viel zu kurz, um tiefgreifendere Emotionen zu wecken, auch wenn Shinkai seine 25 Minuten exzellent ausnutzt. Als originelles Experiment und Beispiel außergewöhnlicher Japananimation und Debutkunst kann Voices of a Distant Star allerdings jederzeit herhalten. In der unbearbeiteten Ur-Fassung wird Noboru übrigens von Shinkai selbst gesprochen, Mikako von Mika Shinohara, die inzwischen mit Shinkai verheiratet ist. Ein sehr persönliches Projekt also. 2004 folgte eine Manga-Adaption. Die DVD gibt es in den USA von ADV Films.

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