Linux ist 15 Jahre alt
- 18.September 2006
- kooan
- computer.netzwelt
OpenSource gibt es nicht erst seit einigen Jahren, als die Serie der "freien" Programme, die man einfach nur herunterlädt, oder von einer CD eines beliebigen PC-Fachmagazins installiert begann.
U.a. Mozilla Firefox und das Gegenstück zu Microsoft Office von Sun "OpenOffice" haben diese Art von Programmen richtig im Bekanntheitsgrad gesteigert.
Was ist der Vorteil? Es gibt wohl einen Vorteil, der leicht zu erklären ist. Wie der Name sagt "OpenSource", sind diese Programme überall Frei zum Download verfügbar. Man macht keinen Pfennig krum. Und da ist kostenlos nicht schlechter als "PaidProgramme". Zu anderem, dass der Quellcode der Programme doch meist offen liegt.
Kein Wunder also, dass es so viele verschiedene Linux-Versionen gibt. Da haben wir wohl das bekannteste: SuSE Linux, oder auch GNU/Debian Linux, oder mal was unbekannteres: Gentoo.
Und genau gestern auf den Tag war es soweit: 15 Jahre gibt es nun Linux. Am 17. September 1991 kam der erste Kernel 0.01 raus.
Es war der 25. August 1991, als der finnische Student Linus Torvalds eine E-Mail an die Newsgruppe comp.os.minix schickte. Darin kündigte er an, dass er an einem neuen Betriebssystem arbeite - "nur so als Hobby, wird nicht groß und professionell wie GNU". Dafür wollte Torvalds wissen, was für Funktionen sich Anwender in einem solchen System wünschen würden.
Am 17. September 1991 war es dann soweit: Linus Torvalds veröffentlichte Version 0.01 seines Kernels, Linux war geboren. Das gzip-komprimierte Archiv war gerade einmal knappe 71 KByte groß. Heutzutage beanspruchen selbst die Changelogs neuer Versionen mehrere MByte. Ein Konfigurationssystem gab es damals ebenfalls noch nicht. Es gab schließlich auch keine Optionen. Erst ab Kernel 1.0 (1994) standen 49 Optionen zur Auswahl und ein Konfigurationsmechanismus wurde benötigt.
Na dann. Herzlichen Glückwunsch du lieber Pinguin. Und auch du wirst bald ein Nest auf meinen Rechner finden.
[ via golem.de ]










