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Gran Torino (2008) Permalink

AT: N/A
Produktionsland: USA. Deutschland.
Genres: Drama. Thriller. Crime.
Regie: Clint Eastwood

"Sounds like you know a lot more about death than you do living."

Culint Eastwood - Gran Torino - 2008

Walt Kowalski [Clint Eastwood] hat Schreckliches im Koreakrieg miterlebt und muss jetzt, Jahre später, auch noch den Tod seiner Frau ertragen. Die gierige Verwandschaft macht es ihm dabei nicht gerade einfach; Alle wollen nur irgendwas von Walt, keiner interessiert sich wirklich für seinen Zustand. Angewidert von der gesamten Umwelt und genervt von einem penetranten Pater [Christopher Carley], zieht man sich ins traute Eigenheim zurück. Unerwartet, stockend und auch eher widerwillig findet Walt dort plötzlich Zugang zu seinen Nachbarn, einer asiatischen Großfamilie.

Culint Eastwood - Gran Torino - 2008

Altbackende, ethnische Klischees, verwurzelter Rassismus, Bandenkriminalität, oberflächlicher Materialismus über menschliches Gefühl, Kriegstraumatas, Religion, Freundschaft, alt werden und die Auseinandersetzung mit dem Tod; Alles Themen, die Gran Turismo anschneidet. Teilweise jedoch nicht, ohne sich selbst in Vorurteilen, Oberflächlichkeiten und vielleicht auch ein wenig Pathos zu suhlen. Und wie gesagt, nur 'anschneidet', in die Tiefe geht hier kaum was. Das macht aber nichts, denn immerhin kriegt man einen saustarken Clint Eastwood zu sehen. Zudem ist die Intention des Films so positiv und richtig (zumindest wenn man davon ausgeht, dass die Justizsystem alles richtig machen), dass man alles Dämlich-Negative locker wegstecken kann. Wirklich stören tut da nur noch Eastwoods finale Szene, also diese allerletzten Sekunden, die Nummer mit der 'Kreuzigungs'-Pose. Das ist wirklich 'ne Nummer zu doof. Abgesehen davon, darf man sich aber besonders zu Beginn des Films an einem Haufen cooler Sprüche erfreuen. Zumindest teilweise erlaubt Eastwood sich da nochmal die Calahan Nummer, ganz zur Freude der nostalgischen Fans. Im weiteren Verlauf gibt sich Gran Torino dann aber erstmal gelassener, man schweift aus, die Laufzeit dehnt sich. Da dieser ganze nachbarschaftliche Culture Clash aber durchaus angenehm zu beobachten ist, zumindest insofern man das stereotype Ganze nicht allzu ernst nimmt, stört das wohl nur die Ungeduldigsten und Kritischsten. Und die haben hier eh nix verloren, denn Gran Torino ist mit Sicherheit kein makelloser Film mit überzeugender Komplexität, geschweige denn ein treibender Actionreißer; Auch wenn hier und da natürlich mal 'ne Waffe gezogen wird. Dafür kriegt man aber eine ehrliche und gutgemeinte Geschichte, technisch einwandfrei und stellenweise garnicht unspannend. Und Clint Eastwood halt. Und eine völlig unbekannte, aber bildhübsche Brooke Chia Thao, Darstellerin der Mutter von Thao [Bee Vang], dem kleinen Jungen mit dem sich Eastwoods Charakter anfreundet. In den wenigen Momenten, in denen sie vorkommen darf, ist sie großartig. Zum Schluß: Würde ich mich einen richtigen Kritiker schimpfen, müsste ich mich dazu zwingen, dem Film hier und da eine reinzuwürgen. Aber da mir Gran Torino trotz seiner teils seltsamen Ausrutscher gut gefallen hat, lass ich das jetzt einfach mal.

Culint Eastwood - Gran Torino - 2008

Culint Eastwood - Gran Torino - 2008

Culint Eastwood - Gran Torino - 2008


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