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Scavenger Hunt (1979; USA) Permalink

AT: NA
Genres: Comedy.
Regie: Michael Schultz

"Finders keepers, loosers weepers!"

Michael Schultz - Scavenger Hunt - 1979

Als der schrullige Mr. Parker [Vincent Price] stirbt, hinterläßt er ein Erbe von insgesamt 200 Millionen Dollar. Doch das viele Geld wird natürlich nicht einfach so verschenkt. Anstattdessen werden Verwandten, Freunde und andere Verdächtige per Parkers letzten Willen zu einem Wettbewerb gebeten. Da kriegt dann jeder eine Liste mit draufgekritzelten Gegenständen in die Hand gedrückt. Jene Gegenstände müssen bis zu einer gewissen Uhrzeit von den einzelnen Kandidaten besorgt und vom Notar bestätigt werden, woher spielt dabei erstmal keine Rolle. Gewinner und damit Erbe ist letztendlich der, welcher die meisten und kostbarsten Gegenstände innerhalb des Zeitlimits ergattern kann. Eine Art Schnitzeljagd also. Doch bei den Chaoten unter Parkers Verwandschaft eine ziemlich Aufreibende.

Nur kaum witzige Komödie über einen ziemlichen Haufen geldgeiler Erben, die sich der 200 Millionen wegen gegenseitig die Köpfe einschlagen. Naja, kann ich schon irgendwie verstehen, ist auch verdammt viel Kohle. Die Reihe der Protagonisten steckt übrigens so-gut-wie alle Stereotypen ab, die man in so einem Film erwarten würde. Von der bösen Stiefmutter-Type mit trotteligen Sohn, über ein vierköpfiges Team ehemaliger Dienstboten des Verstorbenen, bis hin zu den sympathisch gemeinten Jugendlichen ist bei Scavenger Hunt alles dabei, was Rang und Namen hat. Sogar Richard Benjamin spielt mit und gibt einen gierigen Anwalt oder sowas in der Art. Ein wirkliches Talent für Comedy hat aber weder der, noch einer der anderen Darsteller. Viele der Szenen sind einfach mies gespielt, nur wenige Momente amüsieren und dann meistens auch nur deshalb, weil's tatsächlich so unfassbar schlecht ist. Zugegeben, ein paar einzelne Sequenzen haben ihren Charme, z.B. die Sache mit dem Safe im Treppenhaus oder das lieb gemeinte Finale, dessen kitschige Teamgeist-Moral schon fast zum Fremdschämen verleitet. Immerhin etwas. In weiteren Nebenrollen gibt es übrigens noch so Kerle wie Roddy McDowall, Meat Loaf und Arnold Schwarzenegger zu sehen. Witzig. Knappe zwei Sterne für das stumpfsinnige und wirklich absolut sinnlose Spektakel. Immerhin wird der Nonsense konsequent und mit voller Ernsthaftigkeit für knappe zwei Stunden aufrechterhalten. Auch 'ne Leistung. Wirkliche Schauwerte hat der Film aber nicht. Macht aber nix, das Ding ist eh verdammt schwer zu besorgen (warum hab ich mir überhaupt die Mühe gemacht?), Fehlkäufe sind also sowieso auszuschließen.


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