AT: Transformers - Die Rache
Produktionsland: USA.
Genres: Action. Science-Fiction.
Regie: Michael Bay


Sam Witwicky [Shia LaBeouf] ist kurz davor, sein Elternhaus endlich zu verlassen und aufs College zu gehen, da fliegt dem Jungen versehentlich ein Stück des zerstörten AllSparks ins Auge. Dumme Sache das, denn plötzlich hat unser Unschuldsnerd irgendwelche Visionen und wird langsam wahnsinnig davon. Währenddessen kämpft die neu gegründete Spezialeinheit NEST zusammen mit den Autobots verbissen gegen die immer wieder auftauchenden Decepticons. Doch im Hintergrund brodelt bereits eine neue Bedrohung vor sich hin.

Die Story ist wirklich für'n Arsch. Ich meine, Teil 1 war auch schon keine Ausgeburt an Intelligenz, aber immerhin noch halbwegs sortiert in seinen Handlungssträngen. Teil 2 will aber einfach zuviel, führt gleich ein Dutzend neue Roboter ein und verteilt Plot-Wendungen wie warme Brötchen. Dazu noch fickende Hunde und böse Spionage-Roboter, die wie Hunde ficken. Hört sich jetzt irgendwie unpassend an, ist aber so. Michael Bays Humor hat sich schlußendlich dem seiner angepeilten Zuschauer angepasst. Nicht nur, dass John Turturro wieder mit rumhampeln darf, sondern auch das der ja noch relativ sympathische Anthony Anderson durch einen super nervigen Ramon Rodriguez ausgetauscht wurde, ist eine echte Folter. Natürlich ist so ein Plot bei einem Actionwerk dieser Güteklasse immer sekundär, aber einfach nur Mist in's Drehbuch schreiben, geht halt auch nicht! Zudem sieht die Action noch nicht mal immer gut aus. Manche Bilder sind derart überladen, dass man sowieso nicht mehr weiß, wohin man schauen soll. Abgesehen davon, gibt's aber schon ein paar Sequenzen, die wirklich superb gemacht sind. Die anfängliche Zerstörungsorgie in Shanghai ist beispielsweise großartig. Auch das Finale in Ägypten kann sich teilweise sehen lassen. Mit dem richtigen Soundsystem und 'ner hübschen Leinwand wird man da jedenfalls ordentlich weggeblasen. Nichtsdestotrotz nerven Story und Charaktere weiterhin und darüber kann auch die kurzweilige Action nicht wirklich hinwegtäuschen. Ein weiter Minuspunkt sind die vielen, gewollt coolen Momente - da ist nämlich einfach garnichts cool dran. Und auch nach diesem Film muss ich wieder gestehen: Ich versteh den Rummel um Megan Fox nicht ganz.

Dieser Eintrag wurde am 30.09.2009 um 17:36:00 erstellt und befindet sich in Film, Action, Science-Fiction.
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