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Arabesque (1966) Permalink

AT: Arabeske
Produktionsland: USA.
Genres: Mystery. Adventure. Comedy. Romance.
Regie: Stanley Donen

"You'd better keep out of this."

1966 - Arabesque - Stanley Donen

Mysteriöse Schnitzeljagd nach einem mit Hieroglyphen beschriebenem Papier hinter dem gleich mehrere Parteien mit nebulöser Agenda her sind. Professor David Pollock [Gregory Peck] stolpert als potentieller Übersetzer der verschlüsselten Botschaft zwischen die Fronten, erst abenteuerlustig, dann um sein Leben rennend. Mit dabei ist die verführerische Yasmin Azir [Sophia Loren], dessen Verhalten jedoch alles andere als vertrauenserweckend ist.

1966 - Arabesque - Stanley Donen

Merkwürdiger Film. Arabesque bietet einerseits unglaublich faszinierende Bilder, andererseits aber auch eine völlig grenzdebile Handlung, welche zu Beginn ein paar sinnvolle Haken schlägt, dann aber nur noch seltsame Purzelbäume, die uns letztendlich zu einer unwahrscheinlichen und viel zu konstruierten Auflösung des rätselhaften Plots befördern. Hinzu kommt, dass das Ganze als durchaus spannende Spionage-Angelegenheit beginnt, dann aber mehr und mehr von völlig deplazierten Comedysequenzen zersetzt wird. Einige von denen sind extrem dämlich und Gregory Peck wirkt darin leicht fehlbesetzt. Umso erstaunlicher, dass Sophia Loren sich währenddessen keine Blöße gibt, nur einmal darf sie nackt in der Dusche stehen. Im Anschluß daran übrigens eine der dämlichsten "Ich hab die Seife fallen lassen" Momente überhaupt.

1966 - Arabesque - Stanley Donen

Zu sagen, Arabesque wäre ein guter Film, fühlt sich jetzt irgendwie falsch an. Zu behaupten, Arabesque wäre ein bemerkenswerter Film, ist vielleicht noch untertrieben. Das es mir ein Rätsel ist, wie so ein Stück Film produziert werden konnte, ist die bloße Wahrheit. Manchmal fühlt sich das Ganze ein bißchen wie James Bond an, dann kommt plötzlich ein Gefühl von Hitchcock auf und letztendlich mutiert's dann doch wieder zu einer romantischen Sommerkomödie. Einige Szenen sind sauspannend, manch anderes einfach nur absurd und mindestens eine Sequenz will überhaupt nicht in den Film passen: Pecks nächtlicher Drogentripp auf der Autobahn.

1966 - Arabesque - Stanley Donen

Ziemlich viele Zutaten in einem Kessel, doch der Eintopf mundet glücklicherweise. Vielleicht weil das Ganze mit all seinen verspiegelten und verzerrten Motiven so verflucht großartig aussieht. Vielleicht aber auch weil der Soundtrack von Henry Mancini genau ins Schwarze trifft. Vorallem aber auch weil der Film so selbstbewusst mies sein kann. Sehenswert schon alleine aufgrund Alan Badel, der einen besonders arabischen Araber gibt - naja, wer's glaubt. Der orenientalische Flair, welcher der Geschichte anhaftet, ist aber durchaus angenehm. Toller komischer Film jedenfalls. Perlentaucher, die nach einzigartigen Raritäten Ausschau halten, sollte einen Blick wagen.

1966 - Arabesque - Stanley Donen

1966 - Arabesque - Stanley Donen

1966 - Arabesque - Stanley Donen


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