AT: Hügel der blutigen Augen
Produktionsland: USA.
Genres: Horror.
Regie: Wes Craven


Auf der Fahrt nach Kalifornien strandet eine amerikanische Großfamilie irgendwo im wüsten Niemandsland und sieht sich dort mit einer Horde leicht mutierter Kannibalen konfrontiert.
Atmosphärisch sehr dichter Horrorfilm und möglicherweise Wes Cravens gelungenste Arbeit. Das zu Beginn 'nur' bedrohliche Szenario verwandelt sich ungefähr nach der Hälfte zum absoluten Terrorkino. Gleichzeitig mit dem Einbruch der Nacht beginnt in The Hills Have Eyes ein verstörender Horrortrip sondergleichen, inklusive ein paar der längsten und grausamsten Filmschreie überhaupt. Die ekstatische Wohnwagen-Sequenz halte ich für eine der eindrucksvollsten und fiesesten Momente des gesamten Genre. Interessant ist auch, dass nahezu jeder Charakter eine Art Profil, bzw. Hintergrundgeschichte verpasst bekommt. Selbst der Familienhund hat seine persönliche Rache-Story. Da stört es auch nicht, dass das Ganze ziemlich budgetlos inszeniert ist und Wes Craven hier und da auch ein paar Dämlichkeiten zulässt. Das abrupte Finale setzt dem raubeinigen Erlebniss nur noch die Krone auf. Kult halt.



Dieser Eintrag wurde am 11.03.2010 um 09:57:00 erstellt und befindet sich in Film, Horror.
Eine Antwort auf den Eintrag kannst du unten erstellen. Als registriertes Mitglied kannst du auch per E-Mail über neue Kommentare informiert werden, ansonsten kannst du die Kommentare über den externen Betreiber co.mments verfolgen.
Du kannst auch dieses Blog über den RSS 2.0-Feed sowie alle neuen Kommentare syndizieren.
http://nikki.kenmai.de/htsrv/trackback.php/3910
Bisher keine Trackbacks für diesen Eintrag...
________________________________

























