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Pandorum (2009) Permalink

AT: NA
Produktionsland: England. Deutschland.
Genres: Science-Fiction. Horror.
Regie: Christian Alvart

"You just woke up?"

Bower [Ben Foster] erwacht im Dunkeln des Raumschiffes Elysium. Wo sich das Schiff gerade befindet oder was Bowers Aufgabe war, daran erinnert sich der Corporal nicht - Schuld daran ist der scheinbar überlange Hyperschlaf. Ebenso geht es Lt. Payton [Dennis Quaid], den Bower während seiner ersten Erkundungstour aufgabelt. Zusammen versuchen sie ins Innere von Elysium vorzudringen, um herauszufinden, was genau vor sich geht. Schnell merken sie, dass sie nicht alleine sind...

Fängt gut an und überzeugt zuersteinmal durch schönes Sci-Fi Design, gute Effekte und Sets, sowie ein paar innovative Einfälle bezüglich der technischen Seite - wie z.B. der wunderbare Trick mit dem Dynamostrom. Im weiteren Verlauf offenbart sich Pandorum aber als schlecht zusammengeklauter Misch-Masch, der nie so richtig Form fasst und vorallem auch kein eigenständiges Gefühl aufkommen lässt - von den Setdesigns mal abgesehen. Zum Finale hin dreht der Film dann völlig ab, was immerhin witzig, aber nicht wirklich gut ist.

Atmosphärisch ist das trotzdem noch sehenswert und Dennis Quaid immerhin sympathisch, auch wenn er mal wieder absolut mies spielt, bzw. einfach von vornerein fehlbesetzt wurde. Andererseits ist sein seltsam hölzernes Schauspiel auch irgendwo amüsant und weitaus angenehmer als beispielsweise Ben Fosters bemühtes Gesicht, welches mir irgendwann und scheinbar völlig grundlos auf die Nerven ging. Auf die Nerven ging mir auch der Vietnamese und die deutsche Wissenschaftlerin, welche sich nach jahrelanger Isolation zur Einzelkriegerin hochgeprügelt hat - wer's glaubt. Das die beiden 'Ausländer' sich beinahe die Köpfe einschlagen, nur weil sie nicht dieselbe Sprache sprechen, ist auch ein ziemlich anachronistischer Irrtum - zumindest unter dem Aspekt der internationalen Völkerverständigung. Andererseits hält der Film 'ne Ausrede hierfür parat, die ich persönlich aber auch nicht wirklich akzeptieren will. Ähnliche Dämlichkeiten, die zumindest mich sauer gemacht haben, leistet sich der Film zuhauf. Das kitschige Ende setzt dem Ganzen dann noch die unschöne Krone auf. Allerhöchstens und gerade noch so okay.


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