AT: Yip Man 2: Legend of the Grand Master; Yip Man 2: Chung si chuen kei;
Produktionsland: Hong Kong.
Genres: Action.
Regie: Wilson Yip


Das Sequel knüpft mehr oder weniger direkt an den ersten Teil an: Yip Man [Donnie Yen] und seine Familie flüchten nach Honk Kong. Dort versucht der Großmeister eine neue Schule ins Leben zu rufen. Doch auch hier gibt es Schwierigkeiten. Zuerst mit den lokalen Meistern und dann mit den arroganten Engländern.

Wesentlich dämlicher als Teil 1, aber nicht unbedingt langweiliger. Donnie Yens Rolle wird zwar völlig zur emotionslosen Symbolfigur degradiert, aber immerhin gibt's alle zehn Minuten 'ne hübsche Martial-Arts Einlage. Problem hierbei: Die Action ist zwar nett anzuschauen, aber deutlich schwächer als im ruppigen Erstling. Unheimlich viel Wirework, gerade wenn der altbekannte Sammo Hung ohne Beschwerden in der Gegend herumspringt und auf Stuhlbeinen balanciert, wird's schon etwas lächerlich - wenn auch auf liebenswerte Weise. Merkwürdigerweise sind es gerade die dämlichsten Momente des Films, die Spaß machen. Das fantasievolle Meisterduell auf dem Tisch, die Massenklopperei in der Lagerhalle und natürlich auch die mega-assozialen Antagonisten: Furchtbare Engländer. Der Rassismus ist im Gegensatz zum Erstling übrigens so dermaßen überspitzt und komisch, dass man das Ganze nur noch schwerlich ernstnehmen kann. Darren Shahlavi spielt unglaublich überzeugend ein absolutes Arschloch. Zum Totlachen auch Siu-Wong Fan - besonders der erste Auftritt.

Kein wirklich guter Film, aber für HK-Fans ein Sammelsorium an altbekannten Gesichtern und routinierten Martial-Arts Szenen. Simpel, etwas flach, aber auch dank eines spitzbübischen Xiaoming Huang nicht ohne Unterhaltungswert. Wenn man denn will. Nach Ip Man 2 aber zuersteinmal enttäuschend, aufgrund der zahmeren Action.


Dieser Eintrag wurde am 30.10.2010 um 13:04:00 erstellt und befindet sich in Film, Action.
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