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Resident Evil: Extinction (2007) Permalink

AT: NA
Produktionsland: England. Deutschland. Frankreich. Australien. USA.
Genres: Action. Horror. Science-Fiction.
Regie: Russell Mulcahy

"And I'm gonna be bringing a few of my friends."

Resident Evil Extinction

Ein paar Überlebende aus Racoon City, darunter auch Carlos Olivera [Oded Fehr] und Ex-Pimp L.J. [Mike Epps], bilden einen Fahrzeugkonvoi und versuchen weiterhin vor der konstanten Zombie-Invasion Amerikas zu flüchten. Das nicht zu unterlassende Reisen - wohin auch immer - scheint die einzige Überlebensmöglichkeit zu sein; Hält man sich zu lange an einem Ort auf, ist man alsbald von Untoten umringt. Ähnlich geht es auch Superheldin Alice [Milla Jovovich], die momentan im Alleingang durch die wüsten Landschaften reist, immer auf der Flucht vor dem suchenden Auge der Umbrella Corp Satelliten. Währenddessen treibt der böse Dr. Isaacs [Iain Glen] weiterhin perverse Experimente mit seinen Alice-Klonen...

Resident Evil Extinction

Dritter Teil der Zombie-Saga und wieder etwas komplett anderes. Immerhin kriegt man innerhalb des Franchise so einiges an Abwechslung geboten: Von den dunklen Straßen Racoon Citys geht es jetzt nämlich in die sandfarbenden Wüsten von Utah, Arizona und Nevada. Nicht selten kommen durch die endzeitlichen Kulissen und Bilder, dessen optischer Höhepunkt wahrscheinlich ein Besuch in einem von Sandstürmen verschütteten Las Vegas sein soll, gewisse Mad Max, bzw. Fallout Assoziationen auf. Das ist dann aber auch schon fast das Beste am Film.

Resident Evil Extinction

Die Story wird zwar immer noch lückenlos weitererzählt, vergreift sich aber nun zu sehr an den telekinetischen Superkräften seiner Heldin. Was in Apocalypse noch Spaß machte, weil es einfach auf übertriebene und trashige Art inszeniert war, wird nun todlangweilig und peinlich, denn Regisseur Russell Mulcahy bastelt tatsächlich mit vollkommener Ernsthaftigkeit an der Geschichte herum. Keine Überzogenheiten mehr, keine Explosionen am Laufenden Band und auch keine Ironie - Extinction ist trotz manchmal betont witziger Momente weniger zum Lachen, sondern leider viel mehr zum Einschlafen und/oder Abschalten.

Resident Evil Extinction

Aciontechnisch gibt es zwar ab und zu schon was zu gucken, aber im Nachhinein erinnert man sich eigentlich nur an ganze zwei große Szenen-Apparate und einer davon ist ziemlich mies getrickst: Das mit den Zombie-Vögeln. Argh - dann lieber nochmal Alfred Hitchcocks Die Vögel gucken. Die Story selbst driftet nun auch langsam ins Lächerliche ab und ist eigentlich nur was für Leute, die schon immer mal ein Milla Jovovich Massengrab sehen wollten. Seltsamer Fetisch jedenfalls. Bemerkenswerte Anspielungen an das Videospiel gibt es im Gegensatz zu Apocalypse auch nicht mehr. Extinction hat sogar noch wesentlich weniger mit der Vorlage gemein, als der mittelmäßige Erstling. Abgesehen davon, aber immerhin eine im Kreis der cineastischen Vorgängern treue Fortsetzung, letztendlich nur etwas zu langweilig und witzlos auf Dauer. Schade um das schöne Endzeit-Feeling. Und bei den letzten paar Minuten bleibt nur noch zu hoffen, dass die nächste Fortsetzung seinen Vorgängern vielleicht nicht mehr allzu treu bleibt. Sonst wird's echt ein Kasperle-Theater. Oder der überdrehteste Mega-Trash seit Jahren.

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