AT: Blade Runner Final Cut
Produktionsland: USA. Hong Kong.
Genres: Science-Fiction. Drama. Thriller.
Regie: Ridley Scott


Ein paar abtrünnige Replikanten, sozusagen menschenähnliche Roboter, kapern ein Raumschiff, flüchten auf die Erde und wollen dort ihren Programmierer und Erschaffer Dr. Tyrell [Joe Turkel] dazu zwingen, ihre beschränkte Lebensspanne zu erweitern. Blade Runner Deckard [Harrison Ford] bekommt den Auftrag, die Flüchtlinge ausfindig und letztendlich unschädlich zu machen.

Mega-Kunstwerk, welches mit jeder Sichtung wächst. Cyberpunk in Reinkultur, Neo-Noir pur, Sci-Fi Distopia par excellence. Großartige Bildbauten von futuristischen Städten und Industrieanlagen, eine unschlagbare Atmosphäre, durch die Bank weg großartige Darsteller und ein zukunftsweisender und äußerst meditativer Soundtrack von Vangelis. Blade Runner hat alles, was ein wirklich guter Film haben sollte und noch fünf Mal soviele Metaebenen. Bei dem finalen Monolog von Rutger Hauer haut's mir jedesmal die Füße weg. Da macht es auch nichts, dass das Timing - oft kritisiert - quasi nicht vorhanden ist und der Film nur so vor sich herträllert. Aber was da geträllert wird, ist ja wohl unglaublich. Und das die Filmfans sich bis heute nicht einigen können, was es mit Deckards Existenz auf sich hat, zeigt wie polarisierend der Film sein kann. Ebenso die Tatsache, dass das Ding seinerzeit in den nordamerikanischen Kinos gefloppt ist und heutzutage als Kultfilm schlechthin gehandelt wird. Möglicherweise Ridley Scotts bester Film und vielleicht auch der beste seines Genre überhaupt. Steht aber eigentlich für sich allein auf einem Podest, welches nimmermehr erreicht werden kann.



Dieser Eintrag wurde am 07.01.2011 um 12:28:00 erstellt und befindet sich in Film, Drama, Science-Fiction, Thriller.
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