AT: James Bond 007 - Leben und sterben lassen
Produktionsland: England
Genres: Adventure. Thriller. Action.
Regie: Guy Hamilton


Auf rätselhafte Weise werden in den USA mehrere Agenten um's Leben gebracht. James Bond [Roger Moore] ermittelt und stößt dabei auf straff organisierte Heroinschmuggler, welche sich eines Voodookultus und der jungfräulichen Wahrsagerin Solitaire [Jane Seymour] bedienen.

Relativ schwacher Erstversuch von Roger Moore, welcher sich selbst erstaunlich souverän durch einen verpeilten und oftmals auch langweiligen Plot quälen muss: Komischer Hokuspokus, lachhafte Attacken von Gummischlangen, Harlem und New Orleans als Brutstätte schwarzer Verschwörungen und ein rassistischer Hillbilly Scheriff, der auch noch witzig sein soll. Live and Let Die ist nicht selten völlig blöde, hat kaum interessante Schauplätze und nervt zudem mit dem ständigen Einspielen der Titeltheme von Paul McCartney. Das Ganze geht übrigens auch nicht als ernstfreie Blaxploitation durch, denn eigentlich hat Live and Let Die nicht viel mit dem Genre zu tun. Immerhin spielt Yaphet Kotto einen wunderbaren Bösewicht. Überhaupt präsentiert der Film ein paar der schönsten Fieslinge der ganzen Reihe, darunter auch der berühmte Baron Samedi [Geoffrey Holder]. Und auch wenn einige Pointen daneben gehen, sind nicht alle Szenen völlig witzlos. Die guten Gags finden sich im Detail und in den trashigen Sequenzen des Films. Deswegen und aufgrund der netten Boot-Verfolgungsjagd immerhin noch ein mittelmäßiger und somit halbwegs brauchbarer Beitrag zum Agenten-Epos. Trotzdem der bis jetzt schlechteste Ableger der James Bond Reihe.


Dieser Eintrag wurde am 18.02.2011 um 19:44:00 erstellt und befindet sich in Film, Action, Thriller, Adventure.
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